PU Abgeräumter Friedhof in NRW 27.05.2017

Vor einiger Zeit haben wir einen Tip für unser Langzeitprojekt bekommen, und habe den Ort auch schon einige mal besucht. Es handelt sich um einen ganz alten Friedhof, der zum Ende des 2.Weltkrieges fast komplett abgeräumt wurde. Auf diesem Friedhof heisst es, gab es einen Jüdischen Teil, dem der damaligen Braunen Politik ein ziemlicher Dorn im Auge war. Daher wurde dieser Teil kompett entfernt und der Natur ihren freien Lauf gelassen. Der rest des Geländes wurde ca. in den 60er/70er Jahre komplett abgeräumt. Bis zu diesem Zeitpunkt war dieser Ort der einizge Friedhof für die ganze Stadt und deren umliegenden Landwirtschaften. Zeitgleich wurde ein anderer Waldfriedhof ausgebaut und vergrößert.
Aber noch heute kann man die Typische Vegetation, und Teile der Einfriedung des Gottesackers erkennen, und die eigendliche größe nur erahnen. Von Zeitzeugen haben wir Details erfahren, die wir mit in unsere Untersuchung einbauen werden. Da wir nicht wissen ob nur die Steine entfernt wurden oder auch die Sterblichen Überreste Exhumiert wurden, wissen wir nicht was oder ob wir was finden werden. Darüber werden wir Euch auf dem laufendem halten. Was wir wohl schon sagen können, das wir dieses Gelände öfters besuchen werden, und den genauen Ort nicht bekannt geben werden.
Wir haben in dem ganzen Unkraut und Dickicht mit etwas Oberflächlichem graben noch 2 Steine mit Namen und Grabeinfriedungen gefunden. Wir vermuten dieses auf dem Jüdischen Teil, da die Steine achtlos hingeworfen wurden. Alles weitere werden wir Euch in unserem Bericht mitteilen.
Auch hatte uns eine Zeitzeugin ( knapp 90 Jahre jung) erzählt das es bis zum zweiten Weltkrieg ein reiner jüdischer Friedhof gewesen sei.

Vorbegehung:
Am Nachmittag trafen Chrissy, Frank und Jörg am Friedhof ein, wir waren nochmal dort gewesen um uns einen Überblick vom Gelände zu verschaffen, mögliche Gefahrenquellen auszuschliessen und wo wir an diesem Abend unsere PU machen möchten.


Nach knapp einer Stunde verliessen wir das Gelände wieder es war ruhig und fast schon Harmonisch gewesen.


Die Paranormale Untersuchung:

Was haben wir gemacht:
- EVP
- Video ( Wildcam, Handcam)
- Bilder IR
- Sit In


Gegen 22 Uhr sind wir wieder an der Location eingetroffen, langsam brach die Nacht herrein und in dem "Waldstück" war es schon ganz dunkel so das wir schon Taschenlampen brauchten.
Wir gingen zu der ersten grossen Einfriedung wo wir auch unser erstes Camp eingerichtet haben. Nach dem wir alles auf- und zusammengebaut hatten, bemerkten Chrissy und Frank schon  das die Stimmung ganz anders war als am Mittag. Sie fühlten sich Beobachtet und nicht erwünscht an diesem Ort, dieses Gefühl zog sich über den ganzen Abend.
Bei dem Sit In an der grossen Einfriedung wurden wir nach knapp 4 Minuten unterbrochen von Jugendlichen die laut grölend an der nah liegenden Strasse entlang zogen, so das wir gezwungen waren dort für knapp 10 Minuten zu Unterbrechen.
Wir setzten mit einer aktiven EVP bei der grossen Einfriedung fort, Frank hatte einen K2 und das EVP Gerät, Jörg war an der IR Kamera und hatte auch einen K2, Chrissy war unsere Filmfrau gewesen an diesem Abend mit der Fullspektrum Kamera im Video Modus und einem IR Thermometer. Nach dem EVP machten wir eine kleine Pause.
Nach der Pause gingen wir ca 20 Meter weiter nach rechts zu der kleinen Einfriedung wo wir mit einer EVP weiter machten. Chrissy und Frank sagten das hier das Gefühl der Beobachtung nicht so stark wäre wie an der Base. Nach dieser EVP kehrten wir wieder zur Base zurück um zu überlegen wie wir weiter machen. Chrissy und Frank berichteten das sie schräg links vor uns einen Mann  unmittelbar  vor uns ( geschätzt 10-15 Meter) summen gehört haben, weiter berichtete Chrissy kurz vorher eine Frau summen gehört zu haben, auch von vorne links, sie sei über die linke Seite hinter uns entlang nach rechts gegangen.
Keine 30 Sekunden später hörten Chrissy, Frank und auch Jörg den summenden Mann rechts vorne von uns ganz klar. Jörg schnappte sich von Chrissy die Taschenlampe da diese punktuell stärker war und suchte die Richtung ab aber niemand war zu sehen. Ein Fahrrad hätten wir gesehen wegen dem Licht, ( ohne hätte er sich bestimmt lang gemacht so dunkel wie es dort war), auch einen Fussgänger können wir ausschliessen da in dem doch sehr lauten Unterholz nichts zu hören war was an Schritte nur im entferntesten erinnern würde. Das ganze muss ca um 0 Uhr gewesen sein.


Wir beschlossen mit der Base weiter nach links zu ziehen Richtung Ausgang um dort im "Ehmaligen Haupteingangsbereich" noch 2-3 EVP´s zu machen.
Wir fingen an, in einem kleinem Durchgang der im "Gestrüpp" lag. Wir stellten uns an eine kleine Gabelung die nach links und nach leicht rechts weggingen. Frank sagte wärend der EVP das er das Gefühl gehabt hätte es wäre "etwas" an Ihm vorbei gelaufen sei in die linke Gabelung, wo Jörg stand, dieser konnte das Gefühl aber nicht bestätigen. Nach kurzer Zeichenabsprache ging Jörg etwas tiefer mit seiner IR Camera in den linken Gang, ca 10 Meter von Chrissy und Frank entfernt. Er selber hatte auf einmal das Gefühl,  das etwas vor Ihm stehen würde, und wenn er jetzt das Licht anmachen würde, würde es ihn anspringen.
Hier an dieser Stelle möchte ich (Jörg) anmerken das mich sowas normal nicht so leicht ins Boxhorn jagt, da ich doch sehr unerschrocken  bin. Auch Chrissy und Frank waren an diesem Abend durch den Wind, Chrissy ist oft laut atmend auf der Videokamera zuhören, und Frank der zwar Gefühlsoffener ist wie Jörg, war auch durch den Wind, wir hatten ein kleines Video gemacht als wir das Summen gehört hatten, als Sabine das gesehen hat sagte sie sofort was ist den mit Frank los der steht ja voll neben sich, wer Frank aus den anderen Video´s schon kennt wird den Unterschied sofort sehen.
Auch wiederholte Frank das er noch auf keiner Location so ein Unwohlsein hatte wie an diesem Abend dort.
Aber zurück zur PU, nach dem wir den Durchgang verlassen hatten gingen wir auf den Hauptweg (vermutet das er das mal war) um noch eine EVP zu machen, diese dauerte nur knapp 3 Minuten, dann brach Frank die EVP ab und forderte Jörg und Chrissy auf Ihm sofort zu folgen. Auf Nachfrage berichtete Er: Das er ein hauchen gehört hätte und kurz darauf eine Gestalt an einem Baum gesehen hätte (knapp 30 Meter entfernt) die wo er sie mit der Taschenlampe angestrahlt habe erst entdeckt habe und diese sofort nach hinten weg geflüchtet wäre. Als wir uns den Baum und die Umgebung anschauten kamen wir zu den Schluss das durch die Vegetation eine Flucht nach hinten garnicht mal so einfach gewesen wäre und garantiert Spuren hinterlassen hätte.

Auch ist Jörg aufgefallen das, dass IR Licht seiner Cam leer war ob wohl er frische Batterien Varta High Energy rein getan hatte die Max mit viel Liebe 1 Stunde Betriebszeit hatten. Normal macht er mit einem Satz locker 2-2,5 Stunden Betriebszeit und das auch in Geldern wo wir eine Temp von 8-12 Grad hatten und nicht wie an diesen Abend/Nacht 19-21 Grad.
Auch wurde es sehr dunkel so das man sich selber kaum sehen konnte.

Video.  https://www.youtube.com/watch?v=sx8pGMkZxrI

Auswertung:
Bei der Auswertung haben wir das ein oder andere gefunden, was aber ersteinmal einer weiteren Pürfung unterzogen werden muss.

Fazit:
Dieser Abend war schon etwas besonderes gewesen und wir sind auch dazu geneigt zu sagen dort geht es paranormal zu, aber wir sagen es noch nicht. Warum nicht??? Dafür müssen wir nochmal  vor Ort um weitere Untersuchungen durchzuführen.
Zusatz:
Wie im Fazit schon erwähnt folgen einige weitere  PU`s, da dieser Abend sehr interessant war haben wir uns da auch schon so hier und da Gedanken darüber gemacht.

- Versuchen ein Bild nach zustellen, um vielleicht doch eine Rationale Erklärung zu finden.
- mit min 4 Personen dorthin, so das wir auch mal getrennt agieren können
- Barney mit einbringen
- etwas mehr Technik einbringen. Bewegungsmelder, akustischer Era Cue Test usw.
- Den Ort des Bildes und der Sichtung vom Frank per Video überwachen
- Gezielte Fragen an diesen beiden Orten stellen
auf weiteren PU`s den Friedhof weiter Untersuchen da, dieses nur ein Bruchteil des Geländes war, wo wir unsere PU hatten.

Ihr seht wir haben an diesem Ort noch einiges zu tun und werden bestimmt nicht das letzte mal dort gewesen sein.