Paranormale Untersuchung Kasematten Geldern 12.05.2017

Unser Team hatte die tolle Gelegenheit am Linken Nierderrhein eine Paranormale Untersuchung in den Kasematten von Geldern mach zu dürfen. Diese fand am 12.05. bei passendem Wetter (Regen, Donner & Blitzen) statt, und wurde begleitet von einem Herrn der Regionalen Presse. Die PU war für uns ein voller Erfolg, wenn wir auch tierisch gefroren haben. Wir mussten wirklich zum Aufwärmen nach draußen gehen.
Zu den Kasematten gehört auch noch der oben aufstehende Mühlenturm, den wir aber aus verschiedenen Gründen nicht untersucht haben. Was ich wohl sagen kann, das wir Ihn bis aufs Dach hinauf gekrabbelt sind. Und der Ausblick ist wunderschön. Man hat eine super Aussicht auf das Gelderaner Umland mit seinen Feldern, Wiesen, Dörfern und Höfen. Danke an dieser Stelle an die Stadt Geldern, das wir hier ermitteln  durften :-)
 
Hintergrundinformationen zu den Kasematten:

Der Gelderner Mühlenturm und die darunter liegenden Kasematten sind die einzigen noch sichtbaren Zeugnisse der ehemaligen Stadtbefestigung von Geldern am Niederrhein (NRW).
Im Mittelalter existierte eine gotische Stadtmauer, die aber zu schwach war und das Gewicht der größeren Kanonen nicht mehr tragen konnte. Aus diesem Grund wurde der Bau einer Festung beschlossen und man errichtete als Geschützträger vor den Mauern dann sogenannte Rondelle. 
Die ersten zwei Geschosse des Turms wurden 1546 (andere Quelle 1540) erbaut, in jenem Jahr, in dem der Reformator Martin Luther (18.2.1546) verstarb. 

Zum Ende des 30jährigen Krieges wurde der Turm dann 1646 um zwei weitere Geschosse erhöht, um damit der damaligen modernen Kriegsführung Genüge zu tun und diente danach des Weiteren als Mühle.
Die dazu gehörigen Kasematten dienten als Lagerraum für Munition und Waffen und zur Unterbringung von Soldaten. Die Festung mit zwei Gräben und sieben Bastionen bestand bis 1764. In diesem Jahr wurden dann die Festungswerke geschleift (zerstört).

Als die Anlage ihren Festungswert durch das Aufkommen modernerer Waffen mit größerer Durchschlagskraft verlor, wurde der Turm zur einer Windmühle umgebaut, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb war. Dazu wurden auf dem Turm noch zwei Stockwerke aufgesetzt. Ein Teil der Zugänge(Ausfalltunnel) ist zusammen gebrochen, sodass man heutzutage nur noch durch einen Ein- und Ausgang in das unterirdische Gebäude kommt.

Im zweiten Weltkrieg dienten die Kasematten als Schutzräume für die Zivilbevölkerung vor Luftangriffen..

Zum Bau der Kasematten ist folgendes zu berichten. Die aus roten Ziegel gemauerten, besonders dicken Bauwerke wurden in einer offenen Baugrube errichtet, also an Tageslicht. Die Seitengänge bestehen aus einem weichen Kalkstein, der seinerzeit wahrscheinlich von Maastricht her transportiert wurde. Nach Fertigstellung des Baues wurde ca. 4 Meter hoch Erde auf das Bauwerk aufgetragen, sodass ein künstlicher Hügel entstand. Damals waren Schießscharten gemacht worden, die heute vom Erdreich verdeckt sind.

Information: 80jähriger Krieg von 1568 bis 1648 (Spanisch-Niederländischer Krieg), 30jähriger Krieg von 1618 bis 1648
 
 
Was haben wir gemacht, und wer war alles dabei?
 
Dabei waren Jörg, Sabine, Clemens, Frank und Christoph von der Rheinischen Post.
 
Wir haben gemacht:
EVP´s ( Aktiv und Passiv )
Fotos
Videos
EraCu-Test ( Akustisch mit EVP )
Move-Test 
 
 
Ablauf:
 
Zu Beginn haben wir unser gesamtes Equipment in die Kasematten geschleppt, und aufgebaut. In der Zeit haben wir vereinzelt persönliche Gepräche mit Christoph von der RP geführt, da er gerne einen Artikel über uns bringen möchte. Wir haben Ihn gleich mit eingebunden, und hatten für die Dauer von ca. 2 Stunden einen netten Gastermittler dabei. Da alle locker drauf waren, war das kennenlernen mit der Presse und das zusamenarbeiten ein klacks. Wir sind an dieser Stelle schon auf den Artikel gespannt :-) Also Christoph, schreibe Sinnig *lach*
 
Wir haben nach dem Aufbau begonnen mit einem kleinen Sit In in einem der hinteren kleinen Räumen, und sind kurz darauf in eine Aktive EVP übergegangen. Dann haben wir uns langsam in den großen Raum in der mitte der Kasematten, den wir auch als Base genommen haben, begeben und haben eine kleine Besprechung gemacht. Wir haben dann beschlossen uns in zwei Team´s aufzuteilen. Das eine Team (Jörg und Sabine) haben dann angefangen Bilder zu machen, und haben sich damit vom Eingang langsam in die hinteren Räume vorge- gearbeitet, wärend das andere Team (Frank, Clemens und Christoph) in einem großem Seitenraum mit einer weiteren EVP fortgefahren sind. Nach der EVP, bei der Christoph auch selber fragen stellte, und sich somit sofort in die PU mit eingelebt hat (sehr gut gemacht), haben wir den Raum verlassen und haben uns zur Base begeben, an der Jörg und Sabine schon auf uns gewartet haben. Danach haben Christoph und Jörg noch ein paar Bilder gemacht und wir haben noch ein wenig für den Artikel Interviews gegeben. Leider musste Christoph dann schon gehen, aber er Bekundete Interesse an unserer Arbeit........Also nochmal an dieser Stelle das Angebot. Wenn er nochmal mit möchte, gerne, einfach melden. Aber alle anderen auch. Gastermittler sind immer gerne gesehen :-).


Nach dem Wir wieder alleine waren, sind wir mit unserer PU forgefahren und haben mit dem akustischen EraCu-Test begonnen. Wir haben uns dafür auf die einzelenen Räume verteilt, und Sabine hat wärend der Zeit die Monitore der Überwachungskameras im Auge behalten. Immer wieder hatten wir Schwankungen in den Bildern der Cam´s, was aber an den dicken Wänden liegen konnte, da das W-LAN Signal immer wieder unterbrochen wurde. Wärend des EraCu-Test haben wir immer wieder EVP´s mit eingebaut. Wärend dieser Zeit waren schon einige Dinge zu bemerken. Es gab starke Kältebrücken und auch die Emotionen kamen nicht zu kurz. Das Gefühl von Trauer und Traurigkeit zog in Frank auf, das Tränen liefen. Frank äußerte ein starkes Kältegefühl an einem Arm, und Jörg maß sofort mit dem IR-Thermometer nach. An dem Arm waren unterschiedliche Temperaturen messbar. Dieses Gefühl äußerte auch Sabine, das Ihr kälte den Rücken hochsteigen würde. Auch bei Ihr war messbar das die Körpertemperatur unterschiedlich war. Wir können an dieser Stelle nicht sagen, ob da was Paranormales im Spiel war, aber es wär schon ein ziemlich großer Zufall. Kurz nach dem Test, und kurz vor dem Abbau der Geräte, bemerkte Frank aus dem hinteren Raum eine Bewegung, als wenn sich jemand verstecken wollte, und immer um den Türrahmen lünkert. Das bemerkte er so 2-3 mal. Er sagte aber erstmal nichts, und schaute nur hin. Zeitgleich meinte Sabine an der gleichen Stelle was zu sehen, denn die eine Cam war auf dieser Tür gerichtet. Leider war die Cam nicht mehr im Aufnahmemodus.
So gegen 01:30 Uhr haben wir dann unsere sieben Sachen zusammengepackt und haben die Location sauber hinterlassen. Wir sind noch immer sehr begeistert, und freuen uns schon jetzt auf eine weitere PU in diesen Räumen.     


Auswertung:

Wir hatten 19 Stunden Videomaterial, 45 Minuten EVP und 200 Bilder zum Auswerten

Emotional: Wie man oben aus dem Bericht entnehmen kann war dort doch das ein oder andere.

EVP: Bei den EVP`s blieb es leider ruhig.

Bilder: Auch auf den Bildern konnten wir nichts feststellen.

Video: Unsere Wildcam hat um 23:52:12 etwas eingefang was wir uns nicht erklären können. Wir sehen auch das mit einer Taschenlampe dort hinein geleuchtet wurde das aber erst ca 2 Sekunden später bevor dort etwas zusehen ist. Auch finden wir das man ganz klar die scharfen Kanten der Taschenlampe sieht, aber auch etwas mit Rundungen. Also wie oben schon gesagt wir können uns das ganze nicht wirklich erklären.

Ihr könnt das ganze auf dem Video sehen was hier verlinkt ist.

Auch haben wir einige Orb´s eingefangen aber wir denken das sie alle rational ausgelöst waren auch wenn manche sehr Intressant aussahen.

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=jy7csk-cj00

Fazit:

Trotz des Videos und dem erlebten können wir eine Paranormale Aktivität nicht sicher nachweisen, aber auch nicht wiederlegen. Was uns zu dem Punkt gebracht hat zu sagen um ein wirkliches Resultat liefern zu können werden wir noch weitere PU dort folgen lassen dafür war der Ort zu interessant.


Schlusswort:

Wir bedanken uns bei der Stadt Geldern für die Möglichkeit dort ermitteln zu dürfen. Auch bedanken wir uns bei Christof von der RP das er uns begleitet hat und sich so gut ins Team eingefügrt hatte. 


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