Abschlussbericht Geldern

Im September waren wir mit zwei Teams in den Kasematten Geldern, die wir bereits am 12.05.2017 aufgesucht hatten. Den Bericht findet Ihr hier >  Kasematten Geldern



Diesmal waren dabei:

Ghosthunter-Team-Ruhrpott (Sabine, Jörg, Frank, Christine, Clemens, Michaela, Marion, Volkmar und Petra)

Ghosthunter Team Nordhessen ( Alex und Nina)

Die Vorbegehung:

Da sich die Kasematten inmitten eines Wohngebietes befinden,  fuhren wir  bereits am frühen Nachmittag des 16. dort hin, um unsere Ausrüstung abzustellen.
Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit und machten eine kleine Vorbegehung. Marion nutzte die Zeit und stimmte ihre Mandoline, die sie während der PU am Abend einsetzen wollte.
Einfach mal so stellte sie ihr Parascope auf, welches auch nach kurzer Zeit anzeigte, dass sich etwas/jemand durch den Durchgang vom Vorraum in den Raum, in dem Marion sich aufhielt, bewegte.

Zitat Jörg:
"Bei der Vorbegehung meine ich in dem Raum hinten links ein  Huschen gesehen zu haben."

Da wir noch auf Alex, Nina und Simon warteten, fuhr die Gruppe zurück zu Frank, der beide Teams die diese Zeit aufgenommen und verköstigt hat. Dafür noch einmal ein großes Dankeschön von mir und allen Teilnehmern.

Am frühen Abend kamen Clemens und Sabine dazu und nachdem wir gemeinsam zu Abend gegessen hatten, fuhren alle Teilnehmer, außer Simon, endlich zu unserer Location.


Die Untersuchung:

Nach einer kurzen Besprechung fingen wir an, die Technik auszupacken und aufzubauen.
Insgesamt bauten Jörg, Clemens und Volkmar 8 Videokameras und eine Wildcam auf und stellten sie in verschiedenen Bereichen der Location auf. Je ein kleines Team begab sich zu den einzelnen Kameras und starteten mit Videos, Bildern und EVP's.
Eine kleine Gruppe, unter Anleitung von Marion, begann mit dem  Channeling.

Jörg, Petra und Michaela hielten sich in dem Raum auf, der vor dem runden, turmähnlichen Raum lag, in dem Marion channelte.
Alle drei bemerkten hier, unabhängig voneinander, Bewegungen. Währenddessen sagte Petra zu Michaela, dass es sich anfühlen würde, als wenn ihr jemand an den Po gefasst habe und diese Stelle anhaltend kalt sei. Daraufhin kam eine EVP zustande, welche in unserem Video zu hören ist. (Hier stellte sich heraus, dass es wohl Petra war, die wir da hörten. Deshalb haben wir diesen Schnitt heraus genommen.)

Sabine hatte während des gesamten Abends in der Base die Überwachung aller an zwei Monitoren übernommen. Die einzige Auffälligkeit war jedoch, dass die Wlan-Kamera öfters ausfiel. Diese stand ca. 3m von Sabine/Base entfernt. Alle anderen Kameras liefen in dieser Zeit problemlos.

Christine, Frank, Volkmar und Marion waren als Channeling Gruppe unterwegs. Frank und Marion hatten den medialen Teil übernommen.Christine und Volkmar begleiteten und überwachten sie dabei.
Frank und Marion bekamen mehrfach Kontakt, leider blieben aber unsere Geräte aus.

Zitat Frank:
"Zu meinen persönlichen Eindrücken muss ich sagen, dass die Kasematten immer wieder Klasse sind. An diesem Abend habe ich sehr viel erlebt. Ob es Bewegungen waren, Schattensichtungen oder Stimmen von Personen, die nicht da waren."

Wir mischten die Teams immer wieder neu und breiteten uns in den verschiedenen Räumen aus. Später waren Jörg und Marion gemeinsam in einem Raum und beide bemerkten, dass sie nicht allein waren. Jörg hatte plötzlich das Gefühl, als würde ihm jemand ein Messer zwischen die Schulterblätter rammen.

Auch Nina und Christine meinten, auf dem Display der Kamera in einem der Räume etwas gesehen zu haben.

Zitat Volkmar:
"In den meisten Räumen hatte ich ein Kribbeln auf dem Rücken. Manchmal stärker, manchmal nicht so stark."

Zitat Jörg:
"Oft hatte ich das Gefühl, nicht allein in den Räumen zu sein."
" In dem Raum hinten links hatte ich das Gefühl, als würde man mir in den Rücken stechen, genau zwischen die Schulterblätter. "
" In dem Raum, in dem wir unsere Base hatten, wurde es auf einmal wirklich so eiskalt, dass es auch Nina vom GHTN auffiel und ich selbst den Raum sofort und schnell wieder verlassen wollte."

 

Bericht von Marion L

 

Ich war sehr gespannt auf diese Location. Eines noch vorweg: wir waren am Abend zuvor noch auf einem alten Friedhof, auf dem ich den Namen "Fritz" medial mitgeteilt bekam.

 

 

Für alle anderen: Ich arbeite seit dem letzten Sommer GTR Team als Medium und durfte schon viele Dinge sagen, die anschließend durch Recherche nachgewiesen werden konnten.

 

 

Als wir an der Location angekommen waren, liefen wir die Treppen hinunter zu den Räumen der Kasematten in Geldern. Mein Wunsch war es, einmal die Seelen mit Mandolinen Musik anzulocken, die ich life in einem Eck spielen wollte. Ich nahm sofort mehrere Personen wahr.
Wir schauten uns die Location an, auch die einzelnen kleinen Nischen und ließen alles auf uns wirken.
Ich nahm 5 Personen wahr, die an der Wand standen und uns neugierig beäugten.

Wir gingen rechts herum in einen dunklen, unebenen Raum, der gleich an unsere Base anschloss.

 

 

Dieser Raum grenzte an einen kleinen runden Bau. Für mich ein Brunnen. Als ich nachfragte was es war/ist, bekam ich die Info:"Brunnen"
Meine Idee war, dort hinten im Brunnen mit der Mandoline zu spielen und wir stellten 2 Stühle hinein. Einen für meine Noten und den anderen für mich zum sitzen.

 

In den Eingang stellten wir ein Parascope. Ich begann ein paar Noten zu spielen und das Parascope schlug aus und lief ein paar Mal nacheinander. Ich lockte sie also mit meiner Musik an, wie aufregend..
Ich spielte ein paar Stücke und ließ die Mandoline dort.

 

Wir trafen uns nun alle bei Frank zu Hause und mussten uns jetzt erst einmal für die Nacht mit einem Buffet stärken.... Yummi ...

 

Abends stellten wir dann fest, dass wir ein Wahnsinns-Equipment zusammen haben. Insgesamt verteilten wir 8 Überwachungskameras und überlegten, wo wir welche Tests machen könnten.
Für mich war interessant, mich voll auf "drüben" einzustellen und mir die Tests eingeben zu lassen.

 

Ich sollte eine Kamera in einer Nische (die sich noch vor der Base befand) aufbauen und dort einen Movetest auslegen. Michi war so lieb und stellte mir ihre Kamera zur Verfügung und Clemens kümmerte sich um die Technik.

 

Die Kamera filmte also vom Inneren der Nische aus in den Vorraum. Am Eingang der Nische legte ich einen Block hin, auf dem ich ein Spielzeugauto deponierte, einen kleinen Plastikdelfin und einen fluoreszierenden Ball.

 

Unsere Auswertungen ergaben später im Video zwei aufeinanderfolgende Bewegungen. Es war zu sehen, wie sich 2x der Ball bewegte und eine EVP, auf der ein Kind sagt:"Auto"
Wie genial war das denn?
Das Kind fiel mir vorher schon auf, ich war nur nicht sicher, ob es bei unserer Untersuchung auftauchen würde.

 

Des weiteren bekam ich die Aufforderung, in den unebenen Raum vor dem Brunnen den Lasergrit zu stellen.
Ein Lasergrit ist eine Art Taschenlampe, bei der man einen Knopf drücken und halten muss, um grüne Laserpunkte in den Raum zu werfen. Sollten nun eine Bewegung in dem Raum sein, würde man sie sehen.

 

Mein Lasergrit war sofort leer. Ich ärgerte mich ohne Ende. Wir tauschten die Akkus, aber auch die waren leer. Michi hatte Gott sei Dank noch den gleichen Lasergrit und wir überlegten, wie wir den Knopf fixieren könnten.

 

Normalerweise  machen wir das immer mit einem Einmachgummi, welches wir mehrere Male fest um den Knopf wickeln, um ihn unten zu halten...
Das Gummi hatten wir aber irgendwie vergessen und so kam Michi auf die Idee ein Panzerband zu nehmen. Weltklasse, die Idee!
Der Knopf hielt und der Grit wurde auf den Boden ins Eck gelegt.

 

Wir lösten den Laser nicht vom Panzerband und so hatte der Grit einen Bremsklotz, damit er nicht wegrollen kann.

 

Wir machten Tests mit Musik und Kerzenlampe und es meldete sich ein Offizier, der wohl zu Lebzeiten ziemlich lautstark die Menschen herum kommandiert hat, aber im Gründe selbst ziemlich feige war.
In diesem Raum hatte ich mit Frank zusammen unsere Seek-Kamera in Richtung einer weiteren kleinen Nische deponiert. Frank und ich waren dort allein. Wir fummelten ziemlich lange mit Steinen und alten Scherben herum, bis die Seek-Kamera mit dem Tablett daran endlich stehen blieb.

 

Als wir die Videoaufnahmen anschauten, sagte eine Stimme glasklar: "Pass auf, Pass auf"
Frank und ich haben uns angeschaut wie vom Donner gerührt. Wir waren 1000%ig allein da hinten. Michi's Stimme hat ein wenig Ähnlichkeit, aber sie war nicht im Raum anwesend. Im Anschluss machten wir mit allen einen Stimmtest, sie konnte aber niemanden zugeordnet werden.

 

Als wir in der Base eine Pause machten, waren einige draußen an der frischen Luft oder rauchten.
Chrissi, Sabine, Michi, Jörg und ich waren unten.  Wir machten Schabernack und ich guckte in den Raum mit dem Lasergrit hinein und traute meinen Augen nicht...  Der Laser drehte sich plötzlich nach links.

 

Wie war das möglich? Er konnte sich eigentlich nicht bewegen. Er lag fest verankert mit dem Panzertape, dass einiges an Gewicht hatte, auf dem Boden!!? Die einzige, die das im Moment gesehen hätte, war ich. Michi ging rein, stoppte die Kamera und ließ das Video rückwärts laufen.

 

Man konnte es tatsächlich auf Video sehen. Ein weiterer Beweis!
Wir stellten die Seek-Kamera in den Raum auf den Boden und ich dachte, sie würde laufen. Man hörte ganz am Anfang eine Stimme, die sagte: "Meine Augen"
Dann war die Kamera aus.

 

Bei der Auswertung haben wir festgestellt, dass der Satz nun nicht mehr vollständig zu hören ist. In den Kasematten hat das gesamte Team diesen Satz mehrere Male gehört. Auch diese Stimme war nicht von uns.

 

Mit Frank wagte ich zum ersten Mal ein Experiment. Wir versuchten zusammen zu channeln und hatte Kontakt zu einer "Hilde":
Hilde war 44 und verstarb sehr plötzlich im Krieg. Sie war keine Schönheit und auch keine Frau, auf die die Männer flogen. Aber das war Hilde ziemlich wurscht. Als Krankheit zeigte sie Scoliose an und auch, dass sie eine ziemlich große Klappe hatte. Wir, Frank und ich, bekamen die gleichen Bilder und sahen die zerbombten Straßen und die Trümmer, in denen sie letztendlich verstarb.

 

Außerdem hatten wir Kontakt zu einem Soldaten. Er hatte einen ziemlich hohen Grad. Er zeigte sich mit Kaiser-Wilhelm-Bart und einen blau-roten Frack mit goldenen Knöpfen und einem imposanten Helm. Auch das sahen Frank und ich gemeinsam und konnten anschließend einiges dazu im Internet finden.

 

Resümee für mich persönlich:
Seit ich dem Team GTR angehören, bekomme ich Tipps aus der geistigen Welt: man sagt mir, wo ich welche Tests machen soll. Und genau diese Tests haben dann auch noch Volltreffer. Einfach genial.
Das ist mir anschließend auf anderen nachfolgenden Untersuchungen genau so gegangen. Faszinierend!!

 

Mitten in der Nacht fingen wir langsam an, alles zusammen zu packen, da die Kasematten - wie beim letzten Mal - verdammt kalt waren.

 

Hier sei schon einmal gesagt: Es war eine Super Teamarbeit vom Aufbau, über die PU selber bis zum Abbau.

 

 

Die Auswertung :

 

An diesem Abend haben wir medial gearbeitet. Messung K2, Parascope, Temperatur usw.,  Video Überwachung mit stationären Kameras und mobil, EVP's aktiv und passiv sowie Era-Cue-Test akustisch.

 

Messgeräte:
Auf unserem Parascope hatten wir hier und da ein paar Ausschläge.

 

Tonband:
Wir haben drei wirklich schöne EVP's. Zudem haben wir andere EVP's, die nicht verständlich sind.

 

Video:
Auf der Cam, die den Movetest bewachte, hatten wir 2x eine deutliche Ballbewegung. Wir konnten ausschließen, dass die Bewegungen durch vorbeigehende Personen oder den Hunden ausgelöst worden waren.

 

Medial:
Die entstandenen Kontakte waren deutlich und ausführlich. Es kam zu  Sichtungen (huschende Bewegungen) bis zu deutlich feststellbaren Gerüchen.

 

 

Fazit:
Nach unserer jetzt zweiten PU in den Kasematten Geldern und den Ergebnissen (technisch und medial) können wir davon asusgerhern, dass es hier paranormal zugeht.
Schlusswort:
Wir bedanken uns bei der Stadt Geldern für ihr Vertrauen. Außerdem bedanken wir uns bei dem Ghosthunter Team Nordhessen für die gute Zusammenarbeit.

Update: Hier haben wir noch eine EVP gefunden