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Voruntersuchung Bottrop Donnerberg ( 03.01.2016)

 

Um den Donnerberg in Bottrop gibt es eine Sage dieser wollten wir gerne nachgehen.

Der Opferstein auf dem Donnerberge in Bottrop  

Laut der alten Sage hat ein Müller 1815 eine Mühle in Bottrop gebaut, was ihm dann noch fehlte waren zwei Mühlensteine. Also suchte er Freiwillige die mit Ihm den alten Opferstein vom Donnerberg herunter holen. Aber zu Anfang fand er niegends jemanden der ihm mit den Stein helfen wollte, da die Leute daran glaubten das Donar (germanisch für Thor) den Opferstein selbst dort hingebracht habe. Nach einer Weile fand er doch ein paar starke Männer die ihm halfen. Nur waren die vom Pech verfolgt, die am Stein rüttelten. Der eine zerqueschte seinen Fuss,  der andere bekam kleine Steinchen in die Augen und erblindete. Den Müller selber hatte es aber am schlimmsten erwischt. Der Müller hatte nur noch Pech, das Mehl was er gemahlen hatte taugte nichts mehr, keiner der Bauern brachte mehr Korn zu ihm, so das er seine Mühle aufgeben musste, er verfiel der Trunkenheit und wurde als Lump fortgejagt. Als er zuletzt in einer anderen Mühle als Knecht arbeitete wurde er vom grossen Kammrad ( hölzernes Zahnrad) zerdrückt.

Von der Sage gelockt machten sich Jörg, Sabine, Barney und unsere Tochter auf dem Weg zum Donnerberg. Wir trafen gegen 16 Uhr dort ein. Da sich das ganze nur um eine Erstbesichtigung gehandelt hat brauchten wir dafür keine Geräte ausser der Kamera und Barney. Falls es mal zu einer PU gekommen wäre hätte man so eine Begehung am Tag gemacht.  

Leider mussten wir Feststellen das es den Donnerberg so  nicht mehr gab. Anfang mitte des 19 Jahrhunderts wurde er nach und nach abgetragen um den Formsand zu gewinnen, auch musste er weichen für eine Mülldeponie die sich gleich daneben befand. Nach dem wir über das kleine Hügelchen gegangen sind und auch mehrere Leute gefragt haben ob es hier einen Opferstein gibt oder gab der laut der Sage dort mal war bis der Müller ihn weggeschaft hatte, weder wussten die  Leute etwas über die Sage noch über Hinweise am Donnerberg das dort so etwas mal gewesen sei.

So um 17:30 haben wir beschlossen langsam wieder zum Auto zurück zu gehen, auch haben wir beschlossen das der Donnerberg nicht wirklich schön ist, es war sehr schlammig durch den Regen und ein Teil vom Hügel ist umzäunt durch die Mülldeponie.

Fazit: In unseren Augen ist es eine interessante Sage, aber das man ihr nachgehen kann ist nicht möglich auch sehen wir davon ab am Opferstein ( der nicht mehr da ist) eine PU zu machen. Aber Barney hatte seinen Spass gehabt und so konnten wir das trotzdem geniessen.

Hier noch ein paar Bilder zur Landschaft.

Donnerberg Bottrop


 

 

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