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Abschlussbericht PU Privathaushalt in NRW
 
 

Unserem Team wurde die Möglichkeit einer Test -  PU in einem Privathaushalt in NRW angeboten, welche wir sehr gerne angenommen haben.
Die PU war verteilt über drei Etagen und Wohnungen.
(Keller, Erdgeschoss, 1./2.Etage und Dachboden)

Das Gebäude selber ist von Baujahr 1909.Das Haus wurde in den 1950 iger Jahren; nach starken Brandschäden im zweiten Weltkrieg; wieder neu Instand gesetzt. Originale Bausubstanz aus der Ersterbauungen sind der Gewölbekeller und die Aussenwände. Innen wurde das Haus komplett kernsaniert.
 
Zur Vorgeschichte:

Laut geschichtlichen Überlieferungen und dem städtischen Archiv, befindet sich unter dem Grundstück ein Tunnelsystem welches mehre historische Gebäude innerhalb der Stadt verbindet. Von diesem Gebäude und Grundstück gibt es keine Zugangsmöglichkeiten  zu den alten Tunnelsystemen.

Leider war es uns nicht möglich ein richtiges Vorgespräch mit der Eigentümerin oder ihrer Tochter zu führen. Wir haben Eckdaten von einem im Haus wohnendem  Mieter und sehr gutem Freund der Eigentümerin bekommen.
 
Zu den Vorkommnissen im Haus:
 
Wir haben erfahren, das wohl eine weiblich klingende Stimme aus dem Haus heraus (Balkon oder Terassentür) nach der Tochter der Eigentümerin namentlich gerufen hat, als diese im Garten war (Tochter ist ende 50 ). Die Tochter der Eigentümerin hatte auch früher schon, für sie nicht erklärbare Spukphänomene, in ihrer alten Wohnung erlebt bevor sie hierher gezogen ist.
Über die Jahre sind auch Angehörige der Familie die mit im Haus wohnten verstorben.

Auch haben wir die Uhr des Mieters im Erdgeschoss mit Video überwacht. Die Uhr befindet sich seit ca. 150 Jahren im Familienbesitz des Mieters! In dieser Wohnung ist es noch zu keinen Vorfällen gekommen ( Uhr läuft auch nicht wie in der alten Wohnung). In den Wohnung davor, war die Vermutung das von der Uhr aus ein "Läufer" (so nannten die Mieter es) durch die Wohnung streift. Da der Mieter und sein Ehemann sowie ein Bekannter via Video Skype jemanden im Flur auf und ab laufen sahen der nicht hätte da sein sollen.

Die Untersuchung:
 
Dabei waren:
Jörg, Sabine und Frank

Was haben wir gemacht:
- EVP
- Videoüberwachung Cam u. Wildcam 
- Messung Cell-Sensor und K2
- Sit in
- Bilder Normal und Fullspektrum  

Um ca 18:00 sind Jörg und Frank durchs Haus gegangen, um mit Cell-Sensor, K2 und Multidetektor das Haus einzumessen und mögliche Ausschläge von rationalen Quellen zu notieren.

Um 20:00 Uhr wurde die Wildcam im ehemaligen Schlafzimmer (heute Gästezimmer) der Eigentümerin aufgestellt.

Um 00:00 Uhr haben wir dann unsere PU gestartet. Wir haben uns langsam vom Dachboden Etage für Etage runter gearbeitet.

Bei der Einmessung des Gebäudes haben Frank und Jörg eine Art Pfeifen im Gästezimmer der Eigentümerin vernommen, dieses konnten wir dann später bei der PU aufklären. Es war ein Fenster, welches fest im Rammen sitzt, aber auch schon älter ist, so das die Dichtungen auch nicht mehr die weichesten sind und so auch schonmal hier und da je nach Windstärke und Richtung ein Lüftchen durchlassen.
Ansonsten konnten wir in dieser Nacht nichts ungewöhnliches feststellen. Unsere Messgeräte blieben ruhig und auch Mental waren wir recht entspannt. Hier und da hat uns mal ein Knacken oder Quitschen aufhorchen lassen, aber man muss auch bedenken, das Haus ist 1909 erbaut, bzw in den 1950er Jahren kernsaniert worden.

Um ca 3:20 Uhr haben wir die PU dann beendet. Leider haben wir es nicht mehr geschafft den Keller und Garten zu untersuchen.

Auswertung:

Auch bei der Auswertung vom gesammelten Material (Video, Foto und EVP) kam nichts zutage wo wir sagen können das es etwas Paranormales in diesem Haus gibt. Zumindest nicht an diesem Abend.

Fazit:

Wenn die Eigentümerin und ihre Tochter wieder da sind wollen wir beim Abschlussgespräch erfragen, ob Sie damit einverstanden sind, das wir nochmal eine PU in Ihrem Haus machen dürfen. Falls es nochmal zu einer PU kommen sollte werden wir ein Vorgespräch führen, und Sie bitten an diesem Tag bzw Abend anwesend zu sein. Wir beabsichtigen bei der nächsten PU den Hobbykeller des verstorbenen Ehemannes, den Keller selber und das ganze Haus mit Garten nochmal zu untersuchen.
 
Auch wollen wir die Situation nachstellen von wo die Tochter der Eigentümerin die weibliche Stimme vernommen hat.
Wir würden uns sehr über eine Folgeuntersuchung freuen, denn so können wir eine 100 Prozentige  arbeit ablegen.

Schlusswort:
Wir wollen uns natürlich herzlich bei der Eigentümerin, Tochter und Mieter bedanken für das Vertrauen was sie uns entgegen gebracht haben. Wir werden aufjedenfall mit Ihnen in Kontakt bleiben und immer mit Hilfe, Rat und Tat zur Seite stehen.