Was ist ein Medium?

von Marion Schäfer-Staudigl
(Die zwei Bilder sind durch mediales Malen entstanden)

Ein Medium dient als Übertragungskanal  für Übermittlungen von Informationen aus der geistigen Welt. Wichtig ist hierbei, wie ein Medium eingehende Informationen wahrnimmt und interpretiert.
Die „Arbeitsweise“ eines Medium  wird meist im Allgemeinen  auch als Medialität betitelt.
Die Medialität ist ein sehr weites Gebiet und es gibt ganz verschiedene Arten der Medialität

Grundsätzlich muss man jedoch zwischen zwei Kategorien unterscheiden:


 Sensitiver Mensch:  
Der sensitive Mensch hat übersinnliche Wahrnehmungen auf den feinstofflichen Ebenen, deren Grundlage jedoch physischer Natur sind.  Mithilfe dieser sensitiven Wahrnehmung können sensitive Menschen Informationen über andere Menschen und andere Lebewesen oder Ereignisse in den jeweiligen Energiefeldern erfassen. Menschen die Informationen, auf diese Weise direkt von dem Energiefeld einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand „lesen“, werden sehr oft auch als Medium betitelt, doch nicht jeder Sensitive ist auch ein Medium. Im Grunde benutzen alle Menschen täglich  ihre Sensitivität. Sie benennen es dann nur anders wie z.B. Intuition, Bauchgefühl, innere Stimme etc.In der englischen Tradition wird diese Arbeit  als Psychic (Sensivität) betrachtet.


Ein Medium: 

nimmt die „Besucher“ aus der Geistigen Welt über seine feinstofflichen Sinne wahr
und arbeitet zusätzlich mit der feinstofflichen Welt wie z.B. Geisführern, oder bei Jenseitskontakten mit Verstorbenen zusammen.Generell ist jedes Medium auch sensitiv veranlagt. In der englischen Tradition wird diese Arbeit als Mediumship ("Medialität“)betrachtet.

Zu den feinstofflichen Wahrnehmungen gehören:

Hellsichtigkeit - > Am häufigsten ist hier das Sehen von einem „innerlichen Bild“. Dies ist vergleichbar wie eine gedankliche Erinnerung. Man sieht dann innerlich Personen, Orte, Situationen, Schriftzeichen, Symbole, Nummern und vieles andere.
Es gibt einige wenige Medien, die die feinstoffliche Welt auch mit ihren physischen Augen sehen können.

Hellfühligkeit -> Sie ist mit der eignenden Wahrnehmung von Gefühlen  vergleichbar.
Über die Hellfühligkeit können wir Gefühle, Situationen, Gefahren, Charaktere von Mensch und Tier, Farben, Formen und vieles Mehr in der realen Welt wahrnehmen.
Ist dieser Sinn stark ausgeprägt, kann bei einem Jenseitskontakt unter anderem der Charakter  des Verstorbenen, seine Gefühle, der Beruf, Krankheiten, Familienzugehörigkeiten , Schmuck, Kleider etc. erfühlt werden.

Hellhörigkeit-> Auch hier ist es häufig so, dass es sich um eine Art inneres Hören handelt.
Manchmal hat man auch das Gefühl, als würde jemand einem etwas ins Ohr flüstern.
Ist dieser Sinn stark ausgeprägt, kann bei einem Jenseitskontakt ein innerer Dialog, ähnlich  wie bei einer Gedankenübertragung stattfinden.
 
Hellriechen und -schmecken - > Wahrnehmungen von Geschmack oder Geruch.
Z.B. Das Lieblingsessen oder das Lieblingsparfum  des Verstorbenen.
Hellwissen ->  Ist wie das unumstößliche Wissen über den Ausgang einer Situation, das Wissen von Begebenheiten, bei denen man nicht selbst anwesend ist,  etc. Man weiß einfach etwas.
Alle diese Wahrnehmungen werden sich im Laufe einer Ausbildung oder während der medialen Arbeit immer wieder etwas verändern. Letztendlich entsteht dann eine Mischung aus allen Hellsinnen, wobei ein Sinn meist den anderen ergänzt.
Sensitivität und Medialität sind wunderbare Begabungen, welche von jedem Menschen bis zu einem gewissen Grad erlernt werden können
Während einer medialen Ausbildung unterstützt ein Lehrer durch verschiedene Übungen das Training dieser Wahrnehmungen.
Ein kompetenter Lehrer kann dass, was der Schüler wahrnimmt, ebenfalls wahrnehmen, sowie dessen Arbeit beobachten und so etwaige Fehlinterpretationen wenn notwendig korrigieren.
Die Wahrnehmungen bei der medialen Arbeit sind oft sehr unterschiedlich und lassen einen gewissen Spielraum an Interpretationen. Deshalb ist es sehr wichtig genau zu wissen, woher welche Informationen kommen und welche Bedeutung sie haben.
Die Wirkung der Übermittlungen vom Medium zum Sitter ( Klient, Sitzungsnehmer) darf hierbei nicht unterschätzt werden.
Ebenso wichtig ist das in der Sensitivität erkannt werden muss, welche Information aus dem Energiefeld des Sitters genommen und wie diese wiederum interpretiert werden.
Ein Medium sollte sich bewusst sein, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist,  mit der Medialität zu arbeiten.

Weitere Arten der Medialität sind zum Beispiel :
- Trance
- spirituelles Heilen,
- mediales Malen und Schreiben
- physikalische Phänomene
- mediale Lebensberatung
- Channeling