Ghosthunter Team Ruhrpott    

 

Im Februar waren wir mit unserem Partnerteam den Soul Seekers Germany in den Kasematten Geldern. Hier findet ihr unsere Besuche in den Kasematten die wir schon hatten.


Vorwort zu den *neuen* PU Berichten ab 2018:


Bei unseren PU Berichten wird sich ein wenig ändern, es wird keinen allgemein PU Bericht mehr geben, sondern ein paar Worte von jedem Teilnehmer des Team`s GTR. Beweise wie Foto´s, Tonbandstimmen und Videoaufnahmen findet Ihr in unseren Videos.
Hier geht es rein nur um die PU aus der Sicht der einzelnen Teilnehmer´s und wer kann das besser wiedergeben als die Teilnehmer selber. Natürlich werden mache Sachen auch wiederholt da sie von mehreren Teilnehmern gleichzeitig erlebt wurden. Diese Berichte werden so von Jörg hochgeladen ohne sie zu ändern ( Rechtschreibung wird von Sabine gecheckt) so könnt Ihr auch mal Vergleiche sehen. Der Bericht von Jörg wird etwas länger sein, da er auf  Aufbauten der Technik und Durchführung von Projekten eingeht.

Wer war dabei!


Chrissy und Jörg GTR.
 
Petra, Michaela und Frank SSG und eine Gastermittlerin.


Was haben wir gemacht!


EVP / Fotos ( Normal und IR ) / Video ( Normal und Full-Spektrum) /  Messungen / Spiritbox Sitzung / Hunsrückertischchen / Isolation.


Vorwort zum Hunsrückertischchen:


Das Hunsrückertischchen oder auch Selbstschreibendes Tischchen genannt ist zu vergleichen mit einem Witchboard. Es wird aus Holz gefertigt und darf keine Schrauben oder ein anderes Metall enthalten, es steht auf drei Beinen wovon eins hohl und etwas kürzer ist um einen Bleistift aufzunehmen. Man dreht das Tischlein auf seine Füss und aktiviert  es,  in unserem Fall hat das Petra ( SSG ) gemacht, da sie schon oft mit dem Tischlein gearbeitet hat. Wichtig ist auch das, das Tischlein auf einem Stück Papier  (Tapete in unserem Fall) steht.


Die Paranormale Untersuchung aus Sicht von Jörg:


Wir starteten unsere PU nach Absprache beider Team`s, wir beschlossen das wir das Projekt Tischlein im Kerzenraum stattfinden zu lassen. Kurz vor Beginn hörte ich Schritte auf der Treppe und ging sofort mit Frank ( SSG ) nachschauen ob vielleicht jemand reingekommen ist zu uns aber da war niemand.

Nach dem kleinen Vorfall starteten wir das Projekt Tischlein am Tisch aktiv waren Chrissy(GTR), Frank ( SSG ) Petra ( SSG) und die Gastermittlerin. Überwacht wurde das ganze von mir ( Full-Spektrum Cam Videomodus und IR Spiegelreflex) und Michaela ( SSG ) ( HD Camcorder) beide hatten auch Tonbandgeräte am laufen.
Zwischendurch wurde eine kleine Pause gemacht wo Frank und Petra das Tischlein optiemiert haben ( Bleistift angepasst ), gingen Michaela und ich in den Vorraum, wo ich aus dem Augenwinkel ein kleines blondes Mädchen stehen sah.

Wärend des Projektes kam es zu keinen Auffälligkeiten in den ersten Minuten, was ich beobachten konnte, da sich das Tischchen bewegte, erst langsam in kurzen Bewegungen und einmal in einer schnellen Bewegung nach vorne weg, zu diesem Zeitpunkt hatten nur Petra und Frank die Hände auf dem Tischlein. Leider kann ich Euch diesen Videomitschnitt nicht zeigen da die Gastermittlerin gerne Anonym bleiben wollte und diese auf dem Video zu sehen ist, was wir aber respektieren.

Im weiteren Verlauf des Abends liessen sich Frank und Perta (SSG) in verschieden Räumen isolieren, später waren Frank und Michaela (SSG) zusammen in Iso gewesen. Ich habe beide Isostationen aus dem Mittelraum überwacht, denn besseren Blick hatte ich auf Petra (SSG) die nach einer Zeit mit gesenkten Kopf einfach nur so dastand, worauf ich sie ansprach mit Ihrem Namen, sie zeigte keine Reaktion ich nährte mich und sprach sie erneut Namentlich an und wieder keine Reaktion, mit einer vorsichtigen Berührung an ihrem Arm reagierte sie dann auf mich, auf meine Frage ob sie mich nicht gehört hätte sagte sie Nein. Sie erzählte mir dann das sie ganze Zeit ein wimmern und schluchtzen hören würde auch ein paar  Worte die man aber nicht verstehen könne.

Ich liess nach Rücksprache mit Petra (SSG) sie wieder alleine und ging zu Frank (SSG) der mitlerweile Gesellschaft von Michaela (SSG) bekommen hatte und Infomierte die beiden über den Vorfall. Als ich wieder zurück auf meinem Posten ging wiederholte sich das  ganze mit Petra (SSG) wieder, ich sprach sie dieses mal nur einmal an, als wieder keine Reaktion kam ging ich  um Frank und Michaela (SSG) zu Hilfe holen und liess die beiden sich um Petra (SSG) kümmern.
Petra erzählte mir später, "Ich bin Schuld" auf meine Frage woran erzählte sie mir was sie Empfunden/Gesehen hatte, hier ein Auszung den Petra extra für uns geschrieben hatte vielen dank dafür Petra .

"Ich (Petra) fühlte mich von dem Dark Room regelrecht angezogen. Als wir im September hier waren, reagierten fast alle Teilnehmer mit Unbehagen / Angstgefühlen auf diesen, höchstens 4 - 5 qm großen Raum. Nacheinander hatten wir uns hier für neue Fotos aufgestellt und tatsächlich jedem bereitete dieser kleine Raum Unbehagen.
Direkt gegenüber dem Eingang befinden sich in Kniehöhe zwei zugemauerte Schießscharten. Links vom Eingang ein typisch altes Mauerwerk und rechts vom Eingang, etwa in Schulterhöhe, entlang eines gemauerten Bogens, wurde diese Wand so weit aufgestemmt, dass man hinein sehen kann. Es ist vielleicht einen halben bis ganzen Meter tief und mit Sand, Steinen und Schotter aufgefüllt.
Nichts besonderes, nichts außergewöhnliches. Und trotzdem...
So wie mir dieser Raum, durch Scheinwerfer beleuchtet, beim letzten Mal Angst machte, genau so zog er mich dieses Mal, in völliger Dunkelheit, an.
Ich gab Jörg Bescheid,  dass ich mir den Raum gern genauer und allein ansehen wollte und kletterte über den kleinen Rest einer Mauer hinein. Ich stellte mich in die Mitte und horchte. Denn direkt beim Eintreten glaubte ich ein Flüstern zu hören. Konnte aber weder genau orten, woher es kam, noch wer da flüsterte.
Direkt gegenüber, getrennt durch unseren Basisraum, im Tunnel befanden sich Frank und Jörg. Ihre Stimmen hörte ich deutlich. Die Mädels befanden sich im Kerzenraum, rechts von mir. Ebenfalls durch den Basisraum und dickes Mauerwerk getrennt.
Und trotzdem hörte ich deutlich dieses Flüstern. Ich drehte mich der Stimme zu und versuchte zu verstehen, was sie sagte. Mehrmals forderte ich ihn auf, lauter zu sprechen, da ich nicht verstand, dass er sagte.
Aufgrund des Klangs und der Stimmlage fragte ich, ob ich mit einem Kind spreche. Da erhielt ich laut, deutlich und sehr entrüstet die Antwort: "Nein, ich bin ein Mann! Ich bin 17 und habe einen Bart"
Ich fragte: " Wo bist du denn?" und erhielt die Antwort: "Hier".
Er weinte und erzählte mir, immer wieder von leisem Schluchzen unterbrochen, folgendes: Er sei gemeinsam mit Jörg ( er meinte unseren Jörg vom GTR) durch den oberen Tunnel gekrochen. Er sei voraus gekrabbelt und Jörg war direkt hinter ihm. Sie wollten einen Sack Getreide holen. Weil er das Ende des Tunnels nicht gesehen hat, sei er herunter gefallen und habe sich ganz schlimm am Bein verletzt.Jörg hat den Kopf durch die Öffnung gesteckt und ihm zugerufen, dass er gleich zurück käme. Er würde Hilfe holen.
Jörg ist aber nicht zurück gekommen. Und nun liegt er hier im Dunkeln, kann nicht laufen und hat ganz schlimme Schmerzen. Und jetzt braucht Jörg auch nicht mehr helfen. Er hat großen Durst...
Seinen Namen sagte er mir, trotz mehrmaligem Fragen, nicht.
Jörg fasste mich plôtzlich am Oberarm an und sprach mit mir. Ich hatte nicht gehört, dass er mich gerufen hatte. Ich war sehr verschreckt und verließ mit Jörg den Raum.
Ich setzte mich an den Tisch im Kerzenraum, hörte den anderen zu, sprach mit ihnen, hatte zum einen das Gefühl völlig verwirrt zu sein und doch ganz klar und wollte unbedingt zurück in den Raum.
Erst als Jörg erklârte, dass er auch diesen Raum untersuchen wollte, auch er hatte diesmal ein anderes Gefühl als beim letzten Mal, sagte ich ihm, das er das lieber lassen soll.
Jörg war erstaunt und fragte warum. Ich sagte ihm, dass er dort nicht erwünscht sei. Jörg schien nicht zu verstehen, was ich da sagte. So erzählte ich dann, dass "er" ihn nicht da haben will...
Jörg war sehr überrascht und verstand scheinbar nicht, was ich da erzâhlte. Und ich antwortete auf seine Fragen eher widerwillig. Aber nicht ohne zu sagen, dass ich noch einmal hinein wollte.
Jörg ging gemeinsam mit Frank und Michi in den Raum. Sie machten eine EVP und hörten außer einem lauten, deutlichen Knurren nichts.
Je länger sie sich im Dark Room aufhielten, um so unruhiger wurde ich. Ich wollte unbedingt wieder hinein und ging sofort, als die drei den Raum verließen, zurück. Ich bat Jörg um eine Taschenlampe und stellte mich sofort wieder in "Gesprächsrichtung".
Wieder hatte ich das Gefühl mich vorbeugen, über eine Mauer beugen, zu müssen. Sofort hörte ich die Stimme wieder. Anfangs wieder sehr leise und als ich ihn aufforderte, immer lauter. Manchmal regelrecht überschlagend, wütend, manchmal weinend und jammernd. Er schimpfte auf Jörg. Man könne ihm nicht trauen, er sei verlogen und habe ihn da unten verrecken lassen. Aber wenn er wiederkommt, wird er ihm schon zeigen, wie das ist. Es sei so kalt und er habe Durst und große Schmerzen.
Ich konnte ihn nicht sehen und beugte mich weiter vor, denn es fühlte und hörte sich an, als wäre er tiefer als ich... Als müsste ich mich über eine Mauer beugen, um ihn besser hören zu können. Dann sah ich eine Wand aus weißen Steinen mit zwei dunklen,  übereinander liegenden Löchern, fast in der Mitte. Der untere Tunnel schien grade zu verlaufen, der direkt darüber schien leicht anzusteigen. Durch das obere Loch/ den Tunnel war der Junge gestürzt, ca. 2-3 Meter tief.
Erneut holte mich Jörg aus dem Raum. Diesmal hatte ich ihn rufen hören, brauchte aber einen Moment, um mich losreißen zu können. Ich hatte fürchterlichen Durst und mir zitterten die Beine. Trotzdem wollte ich noch einmal hinein. Nach einer kurzen Pause, in der ich mich mit den anderen über mein Erlebnis unterhielt, verließen wir die Kasematten, um uns draußen weiter darüber zu unterhalten.
Immer wieder hatte ich das Bild der beiden Tunnel vor Augen - bildlich gesprochen - und mit Chrissy sprach ich sehr ausführlich darüber.
Gemeinsam, auf dem Weg  hinaus, überlegten wir, wo denn diese beiden Tunnel wohl begonnen haben könnten oder sie hin führten. Draußen schauten wir uns um und überlegten, wo die Tunnel tatsächlich enden würden.
Ich ging noch sein drittes Mal in den Dark Room. Wie bei beiden Malen zuvor, war der Junge erst sehr leise, wurde dann aber unangenehm laut. Er schrie vor Schmerz. Er wollte nicht allein im Dunklen sterben. Er wurde immer unflätiger und schrie und schimpfte auf Jörg. Zwischendurch bat er um Licht. Ich bot ihm meine Taschenlampe an. Aber das kannte er nicht. Als er nach Tabak fragte, bot ich ihm eine Zigarette an. Auch das kannte er nicht. Immer wieder schrie er, dass Jörg ihn dort, im Dunkeln, mit großen Schmerzen habe verrenken lassen. Dass er nie mehr laufen könne und wenn Jörg noch einmal zu ihm kommt, wird er ihm zeigen, wie das ist.
Michi sagte mir später, dass sie mich aus dem Raum holen wollte, ich ihr aber gesagt hätte, dass sie verschwinden soll, weil sie stört. Daran erinnere ich mich nicht. Auch daran, wie ich zuletzt den Raum verlassen habe, erinnere ich mich mich nicht.
Jörg meint, ich wäre jedes Mal in einer Art Trancezustand gewesen. Auch das habe ich nicht empfunden. Ich hielt mich für konzentriert. Mehr nicht. Aber zuletzt hielt ich alles für sehr, sehr anstrengend und war froh, den Raum verlassen zu haben."
Nach einer kleinen Pause entschloss ich mich in den Raum wo Petra war zu isolieren in den ca. 15 Minuten wo ich dort alleine war ist mir nichts aufgefallen weder Stimmen noch andere Geräusche die ich nicht zuordnen konnte. Nach den 15 Minuten gesellten sich Frank und Michaela (SSG) dazu, wir machten eine aktive EVP dabei hörten wir alle drei ein kurzes knurren, was sich leider auf keinen der Tonbandgeräte wieder gefunden hatte.
Wir gingen zurück in den Hauptraum wo auch das Tischchen stand und machten eine Spiritbox Sitzung, Frank (SSG) und ich zogen uns nach einer Zeit aus diesem Raum zurück. Während der Sitzung kamen keine klaren Worte aus der Spiritbox so das wir das auch nach einer Zeit beendeten, das war auch der Punkt wo wir beschlossen für heute Schluss zumachen."
Die Paranormale Untersuchung aus Sicht von Chrissy:


Jörg und ich trafen kurz nach unserem Partnerteam der SSG in den Kasematten ein.
Heute sollte so wenig Technik wie möglich zum Einsatz kommen, da heute mehr auf der medialen Ebene gearbeitet werden sollte. Im Kerzenraum wurde ein Movetest aufgestellt, dieser bestand aus einen kleinen Krämerlädchen mit vielen beweglichen Teilen den Michaela mitgebracht hatte.

Auf diesen war dann auch ihre Kamera ausgerichtet. Es wurde auch beschlossen, dass zur heutigen PU mit dem Hunsrücker Tischchen gearbeitet werden sollte, ich hatte schon einiges von diesem Tischchen durch Frank gehört, hatte aber bis zum heutigen Abend nie damit gerabeitet. Als ich dann gefragt wurde ob ich an dieser Session teilnehmen wollen würde beantwortete ich die Frage nur zu gern mit einem „Ja“; doch nicht ohne mir vorher den Ablauf des ganzen erklären zu lassen. Um den Tisch, auf dem die Session stattfand, waren Kameras und auch ein Evp- Gerät aufgestellt.

Als wir nach einer kurzen aber ausreichenden Einweisung von Petra mit der Session begonnen, merkte ich ein leichtes und immer wiederkehrendes kribbeln in den fFngerspitzen, aber das Tischchen rührte sich kein bisschen. Frank und Petra wollten es mal allein versuchen und nach kurzer Zeit bewegte es sich und zeichnete einen Strich über die Tapete. Leider war dies die einzige Bewegung die es heute Abend/Nacht machte.Unsere Teams beschlossen dann sich in den Kasematten aufzuteilen.Ich blieb mit der Gastermittlerin der SSG im Kerzenraum. Petra befand sich im Darkroom in einem Trance ähnlichen Zustand, und das so tief dass sie nicht bemerkte wenn sie jemand ansprach. Daraufhin machte sich Michaela sorgen umsie und holte Frank, der sich auch in Isolation begeben hatte, aus  dem gegenüberliegenden Raum. Als die beiden sich auf dem weg zu Petra machen konnte ich eine Stimme hören die „Lauf,lauf!!“ in einer erschrockenen Art und weise zu sagen schien. Aber es war keiner der beiden gewesen.Den Rest der PU schien Petra, nach dem Erlebnis im Darkroom, etwas neben sich zu stehen. Wir wollten dann anfangen mit der Spirit- Box zu arbeiten. Doch auch hier war kaum etwas rauszuhören, aber nach kurzer Zeit vernahm ich wieder eine Stimme, ein sehr agressives „Still!!“ war zu hören. Aber es kam nicht aus der Spirit-Box. Ich hatte das Gefühl das da jemand diese Box nicht besonders mochte. Da heute leider nicht so viel passiert ist wie an anderen Tagen beschlossen wir die PU zu beenden.


Die Paranormale Untersuchung aus Sicht von SSG:


Hier findet ihr den Bericht von Soul Seekers Germany  https://www.soulseekergermany.com/geldern-februar-2018



Auswertung:


Messungen: Ein Parascope Ausschlag

Tonband: Hier konnten wir ein paar Aufnahmen machen ( siehe Video)

Video: Hier haben wir eine eine Video EVP eingefangen ( siehe Video)


Fazit:


Wie schon bei den PU´s zuvor können wir wieder bestätigen das es dort eine paranormale Aktivität vorherrscht, diese aber wirklich sehr "schüchtern" ist und kaum auf Geräten festzustellen. Wir bleiben auf jedenfall dran.

Schlusswort:


Wir wollen uns rechtherzlich bedanken bei der Stadt Geldern die uns erneut in diese wunderbare Location gelassen hat. Auch geht unser dank an die Soul Seekers Germany und die Gastermittlerin  mit denen wir zusammen Arbeiten durften und so auch eine Menge Spass hatten.