---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Hallo Ihr Lieben  

Nun will auch mich mal vorstellen.  

Mein Name ist Sabine, ich wurde 1969 in Bottrop geboren und bin auch hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ich habe mich damals um einen Ausbildungsplatz als Köchin beworben und mußte dafür leider sehr weit wegziehen, um genau zu sein bis nach Baden-Württemberg, aber wie es dann so ist, zieht es einen immer wieder in die Heimat zurück.   

Kleiner Scherz am Rande. Wenn ich mal sterbe werde ich bestimmt ein Ortsbezogener Geist der den Leuten dann tierisch auf die Nerven gehen wird. Bitte entschuldigt meinen verschrobenen Humor, aber ich habe  auch schon viel erlebt und gesehen.

 

Was gibt es sonst noch so über mich zu erzählen? Ich habe 2 Söhne Tobias (19 Jahre) und Jonas ( noch 17Jahre), dann kümmer ich mich so gut es eben geht um die Tochter von Jörg (noch 10 Jahre), und bin Herrin der Tierscharen die wir um uns herum angesammelt haben. Barney haben wir ja hier vorgestellt er ist ein liebevoller und manchmal auch sehr aufdringlicher Fledermausohrenmüppie. Dann haben wir noch 3 Katzen und 4 Zwergkaninchen, mit den Zwergkaninchen bin ich am züchten für unser Tiergeschäft des Vertrauens. Ansonsten  sind wir alle zusammen schon ein ziemlich chaotischer Haufen, ich denke mal aber das wir uns auch nicht von anderen Patchworkfamilien unterscheiden.

 

Damit komme ich dann mal zu meinen Erlebnissen leider weiß ich nicht mehr so genau die Daten da es zeitweise schon sehr lange zurückliegt.

 

An das erste woran ich mich erinnern kann liegt ganz weit in der Kindheit zurück, ich war damals so ca. 5 oder 6 Jahre alt, als mein Opa väterlicherseits, mich damals ganz lange anschaute. Er rief mich zu sich und setzte mich auf seinen Schoß betrachtete mich nochmal eine weile und nickte dann. Ich weiß noch das ich ihn mit ganz großen Augen angeschaut haben muß, denn er sagte dann etwas was sich mir in´s Gehirn gebrannt hat.Du  bist ein ganz liebes kleines Mädchen das weiß ich ja, aber du hast eine ganz alte Seele. Diesen Satz habe ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen. Obwohl ich es damals nicht verstanden habe und wenn ich ehrlich sein soll auch immer noch nicht verstanden habe. Dieser Satz blieb für mich immer ein Buch mit 7 Siegeln. Vielleicht kann es mir ja mal bei Gelegenheit einer von Euch erklären was er damit gemeint haben könnte.

 

1979 oder 80:

Ich bin damals das erste mal nach Jugoslawien in den Urlaub gefahren. Mit meiner Schwester, meinem Schwager und meiner Nichte. (Ich bin ein Nachzügler, das sogenannte Nesthäkchen) Ich bin mit meiner Familie schon mit beginn der Ferien gestartet und meine Eltern kamen 1 Woche später nach. Wir fuhren mit dem Auto bis nach Sarajevo, wo die Familie von meinem Schwager lebte und immer noch lebt. Ich konnte weder die Sprache sprechen noch verstehen, und ich kannte mich dort auch nicht aus.

Die Familie von meinem Schwager bestand damals aus seinen Eltern ( wir nannten sie Dedo und Nana), seinen beiden Schwestern und deren 3 Kindern 2 Jungs und ein Mädchen. Die Jungs hießen Armin und Menzo das Mädchen hieß Alma. Alma war in etwa so alt wie meine Nichte und ich ( ich bin nur 1 Jahr älter als meine Nichte) Menzo war der ältere von den Jungs er war damals fast 15, Armin war so alt wie ich. 

Am zweiten Tag in Sarajevo kam Dedo zu uns, er sprach sehr gut deutsch, und sagte er habe Menzo Geld gegeben und eine Einkaufsliste sowie den Auftrag an die beiden Jungs gegeben mit uns in die Altstadt zu gehen zum einkaufen.

Also zogen wir zu viert los, Alma mußte zu Hause bleiben um im Haushalt zu helfen. ich fand es blöd und unfair  aber so war das nunmal bei der Familie meines Schwagers.

Menzo nahm die Einkaufsliste und teilte das Geld zwischen sich und Armin auf und sagte ihm etwas und er nickte nur. Wir liefen in die Altstadt von Sarajevo, Menzo ging einkaufen und Armin sollte mit uns ein Eis essen gehen. Wie ich schon oben erwähnt habe ich war noch nie zuvor in Jugoslawien geschweige denn in der Altstadt von Sarajevo. Obwohl ich noch nie da war, erkannte ich die alten engen Strassen und Gassen ich wußte auch das sich um die Ecke herum eine Metzgerei befand und auch in welche Gasse wir gehen mußten um zu der Eisdiele zu gelangen. Ich wußte auch wie wir gehen mußten um wieder aus der Altstadt herauszukommen.

Ich vermute mal das es ein Deja Vu war. Aber ich kann mir bis heute nicht erklären warum ich mich dort auskannte oder woher ich wußte wo alles war. Ich weiß nur das Menzo und Armin sehr aufgeregt mit Dedo und Nana sprachen und mich alle komisch musterten, niemand hat mir was gesagt. Ich meine worüber die sich alle so hektisch unterhalten haben. Mittlerweile sind Dedo, Nana und auch Armin leider verstorben.

 

Ich war damals ca. 16 denke ich mal. Meine Eltern waren im Urlaub und da ich noch zur Schule ging blieb ich allein zu Hause zurück. Wir wohnten damals in einem alten Zechenhaus aus den 1920er Jahren, mit einer bewegten Vergangenheit. Was wir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht wußten. Aber ich schweife ab, wie gesagt ich war alleine zu Hause und war im oberen Bad um mich für die nacht fertig zu machen. Als ich das scheppern von der Dachkammertür hörte, wobei ich mir 100% sicher war das diese wie immer fest verschlossen und vor allem abgeschlossen ist. Ich mochte unseren Dachboden nicht, er war mir unheimlich und ich fühlte mich immer beobachtet wenn ich ihn dann doch betreten mußte für z.B. Wäsche auf- oder abhängen, oder wenn ich in der Vorkammer die Tischdecken und Bettwäsche und Laken mangeln mußte.

Ich ging aus dem Bad heraus und schaute nach oben in die Richtung aus der das scheppern der Tür kam. Aber wie zu erwarten war da nix, also ging ich zurück in´s Bad und setzte meine Haarpflege fort, als es wieder schepperte und ich definitiv Schritte auf der Treppe hörte. Ich bekam langsam Panik denn es konnte ja nicht sein das da jemand im Haus rumschleicht, ich ging also wieder in den Flur und rief ganz laut:" Hallo? Ist da jemand?" Aber wie zu erwarten kam keine Antwort, also ging ich so leise wie möglich die Treppe hinauf und da war es wieder, das ungute Gefühl beobachtet zu werden, und es war ungewöhnlich kalt dort. Dann sah ich die Fußabdrücke auf den Stufen die von oben herunterführte und mich hielten keine 10 Pferde mehr an Ort und Stelle, ich nahm die Beine in die Hand und rannte so schnell es ging die Treppen runter und rief bei der Polizei an.

Ich bin damals davon ausgegangen das jemand über die Dachluken in´s Haus eingestiegen ist und mir ne Heidenangst machte. Die Polizei kam recht zügig die haben das ganze Haus auf den Kopf gestellt und es war wie eigentlich zu erwarten, niemand da und die Tür oben, die vom Dachkämmerchen herunterführte, war fest verschlossen und auch abgeschlossen. Der eine von den Polizisten schaute mich nur mitleidig an, als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte. Mir war es peinlich, ich hatte die Polizei gerufen und die haben nichts gefunden, nur der zweite Polizist der war sich die ganze Zeit am bekreuzigen und er schaute mich auch nie direkt an. Er meinte nur da ist nichts zu machen, war bestimmt nur eine Sinnestäuschung, das ist ein altes Haus das Holz arbeitet, der Durchzug der da evtl. entstanden ist hat vielleicht etwas auf dem Dachboden umfallen lassen. Sollte vielleicht doch nochmal was sein scheuen Sie sich nicht uns anzurufen. Damit ließen mich die beiden mit meiner Angst alleine. In dieser Nacht habe ich im Wohnzimmer auf der Couch geschlafen. Ich habe lange Zeit später erst von unserer alten Nachbarin erfahren das sich in diesem Haus diverse Tragödien abgespielt hatten.  

Die ältere Dame erzählte mir dann das bei der Kirschernte, 5 Jahre bevor wir dort eingezogen sind, der 12jährige Sohn ums Leben gekommen war. Er hatte den halt verloren und blieb in einer Baumgabel hängen zu weit  oberhalb um mit den Füßen den Ast unter sich zu erreichen und wohl zu schwach um sich wieder auf die obere Astgabel hochzuziehen. Er ist ganz elendig erstickt.  

Ein paar Monate bevor  wir dort einzogen, hatte sich seine Mutter auf dem Dachboden erhängt, der Vater ist danach sofort ausgezogen. Es stand sogar noch altes Mobiliar von der Familie im Haus, das meine Eltern aber auf dem schnellsten Weg entsorgt hatten als wir dort einzogen.

 

1991:

Ich hatte meine Lehre als Köchin beendet und bin wieder zurück nach Bottrop gezogen. Ich wollte mir in Ruhe einen neuen Arbeitsplatz suchen als meine Mutter strahlend wie ein Honigkuchenpferd ankam und meinte: Ich hab dir gerade einen Arbeitsplatz besorgt!

Kotz würg!! Kann ich nur dazu sagen. Ich fing an mich mit meiner Mutter zu streiten, da ich mir meinen Arbeitsplatz schon etwas anders vorgestellt habe. Meine Mutter sagte nur : Sieh es mal so es ist wenigstens ein Arbeitsplatz der nicht so weit weg ist, und Du kannst Dir ja nebenbei immer noch was neues suchen.! Also gab ich klein bei und ging zu dem arrangierten Vorstellungsgespräch.  

Ausgerechnet eine Autobahnraststätte!!!

Naja ich fing dann trotzdem dort an zu arbeiten und suchte nebenbei fieberhaft nach einem anderen Arbeitsplatz. Lange Rede kurzer Sinn. Ich ging in den Keller um aus dem Kühlhaus etwas zu holen, dabei ging ich auch an der Wäscherei vorbei und aus dem Augenwinkel sah ich nur noch wie die türkischstämmigen Frauen mir das Zeichen gegen den bösen Blick zuwarfen. Als ich die Damen fragte warum sie das tun würden bekam ich als antwort: Du bist neu hier und das ist ein Schutz gegen den bösen Geist der hier im Keller wohnt. Ohhhkay dachte ich damals. Die haben wohl zu oft an der Bleicheflasche geschnuppert. Grinste und ging weiter Richtung Kühlhaus.  

Als ich die Distanz zum Kühlhaus fast zurückgelegt hatte, sah ich einen jungen Mann um die Ecke verschwinden. In einer typischen Motorradkluft, mit schweren Stiefeln, und einem dicken Anzug aus schwarzem Leder mit bunten Streifen. In der Hand trug er einen Helm, nichts weiter was sonst besonders auffällig gewesen wäre.  

Die Frage die ich mir stellte war :" Was zum Teufel macht der Kerl hier unten?"  Die Umkleiden sind oben und es gibt keinen Ausgang der nach draußen führt. Wo will der hin?

Als ich die Ecke erreichte schaute ich in die Richtung in die er gegangen war aber da war niemand. Er war einfach verschwunden. Ich hastete in´s Kühlhaus und raffte die Plörren zusammen die ich holen wollte und rannte schon fast zurück zum Treppenaufgang der in die Küche führte. Ich war etwas zittrig auf den Beinen und wohl auch kreidebleich, denn unsere Waschfrau kam hinter mir hergestürmt und sagte leise: Du hast ihn gesehen oder? Ich nickte nur, denn zum reden fehlten mir die Worte.

Ich sah den Motorradfahrer noch 3 mal da umherwandern  in den 3 Monaten in denen ich dort gearbeitet hatte. Ich hatte dann endlich einen neuen Arbeitsplatz gefunden und kündigte . Im nachhinein habe ich es für mich als Hirngespinst abgetan, denn damals war ich,  was das paranormale angeht, der absolute Skeptiker, ich hielt Menschen die mir erzählten das Sie mit Geistern Kontakt aufnehmen könnten und Sie auch sehen würden für absolute Spinner.

Entschuldigt bitte meine offenen Worte, damals wußte ich es einfach nicht besser.

 

1993:

Ich arbeitete  damals als Köchin in Schmallenberg im Hochsauerlandkreis und war mit mir und meinem Leben zufrieden, ich verstand mich blendend mit meinen Arbeitskollegen und meine Vermieter waren auch total nett. Es war ein älteres Schneiderehepaar, die eine kleine Schneiderrei im Untergeschoß Ihres Hauses betrieben. Meine Wohnung lag rechts daneben und im hinteren Teil des Hauses wohnte noch ein Ehepaar aus Jugoslawien, auch die waren sehr nett und freundlich. Rundherum kann man nur sagen das ich mich dort richtig wohlfühlte.

Damals fing schon mein Tick mit den Katzen an, ich fragte meine Vermieter ob sie etwas dagegen hätten wenn ich mir 2 Katzen zulegen würde, aber Sie waren damit einverstanden  wenn ich erstens dafür Sorge tragen würde das man die Tiere und die Katzenklo´s nicht riecht, und zweitens die Tiere keinen übermäßigen Lärm verursachen. Ich sagte ich würde dafür sorgen das man weder Tier noch Toilette riecht aber das mit dem Lärm kann ich nicht versprechen.  

Ab und zu starrten die beiden die Tür an und knurrten ganz dunkel sie legten auch die Ohren nach hinten und fauchten, ich bewarf die beiden dann meistens mit einem Katzenspielzeug damit sie Ruhe gaben.Ich hatte die Vermutung das wiedermal  draußen einer durch den Flur gelaufen war den sie nicht mochten, denn ich hatte ja Schritte aus dem Hausflur gehört.

Wie dem auch sei, ich schweife schon wieder mal ab. Nicht böse sein aber es ist nicht immer mit 5 Worten oder so erklärt.

Ich ließ mich damals von 2 Arbeitskolleginnen überreden Gläserrücken mitzumachen, was ich eigentlich für Unsinn hielt,es aber für mich behielt und mitmachte. Mit für mich nicht ganz so tollen Folgen.

Es wurden die üblichen Fragen gestellt. Wie z.B.:" Ist jemand da? Wie ist Dein Name? Kannst Du mit uns reden? Willst Du mit uns reden?" etc.

Naja viele Antworten haben wir nicht bekommen, bis aufeinmal wie aus dem Nichts eine Stimme erklang, aber Sie sagte nichts sondern Sie schrie und wimmerte nur. Meine beiden Kolleginnen sprangen auf und rannten raus und ich stand da wie der letzte Depp.Ich räumte auf und ging in´s Bett.

Als ich morgen´s wach wurde hörte ich wie meine Katzen wieder mal etwas anfauchten und konnte beobachten wie sie nach etwas schlugen, im halbschlaf nahm ich an das auf der Fensterbank vor dem Fenster mal wieder die Katze vom Nachbarn saß. Ich schälte mich also aus dem Bett und wollte den Übeltäter verscheuchen, aber da war keine Katze und überhaupt war da nichts. Nur meine Blume auf der Fensterbank stand nicht mehr rechts sondern ganz links, was ich damals allerdings den Katzen in die Schuhe schob.

Solche Vorkommnisse hatte ich in den folgenden 3 Monaten laufend. Sachen standen nicht mehr an Ort und Stelle, meine Blume bewegte sich wie von allein von rechts nach links auf der Fensterbank. Sachen verschwanden und tauchten Tage später woanders wieder auf. Ich war  langsam echt am verzweifeln weil ich glaubte den Verstand einzubüßen. Das konnte und vor allem DURFTE sowas nicht sein. Das warf meine Weltanschauung der Dinge doch etwas durcheinander. Ich wollte auch mit niemandem darüber reden denn ich ging davon aus das man mich dann auch zu so einem " Spinner" abstempeln würde.

Dann kam mein Geburtstag ran und ich lud ein paar meiner Arbeitskollegen ein, mit mir ein wenig zu feiern. Es kam eine junge Frau mit die ich nicht kannte und die kam rein und zuckte zusammen. Den ganzen Abend beobachtete Sie scheinbar etwas was wir anderen nicht sehen konnten und lächelte. Als fast alle wegwaren meinte Sie nur ich hätte wohl einen kleinen Schabernack im Haus der sich einen Spaß daraus macht mir kleine Streiche zu spielen und Sie könnte mir helfen Ihn wieder loszuwerden.  

Sie kam am nächsten Tag mit einem jungen Mann im Schlepptau an und sie unterhielten sich über Sachen von denen ich immer geglaubt hatte das es sie nicht gibt.Die beiden erklärten mir dann das dieser Schabernackspielende Geist  wohl die Chance genutzt hatte sich in meiner Wohnung breit zu machen als wir beim Gläserrücken waren. Er wäre harmlos würde mir nur Streiche spielen weil er es komisch findet, könnte mir aber nichts tun. Was ich ja schonmal mit einiger Erleichterung zur Kenntnis nahm, sie erklärten mir auch das meine Katzen den kleinen Quälgeist wahrnehmen würden und sich deshalb auch hin und wieder so  komisch verhielten.Sie fragten mich auch was denn so alles passiert sei. Ich erzählte ihnen das halt Sachen verschwanden und an anderen Stellen wieder auftauchten, Bilder falsch herum an der Wand hingen oder auf dem Boden lagen, die Blume ständig auf der Fensterbank umhergeschoben wurde, mal das Licht ganz schnell an und aus ging, die beiden nickten und berieten sich. Dann haben wir die 2 Kolleginnen von mir dazu geholt und wir mußten zusammen mit ihnen etwas aufsagen.   

Was soll ich sagen, nachdem wir dieses "Ritual"  oder wie auch immer man das nennt, durchgeführt hatten, trat wieder Ruhe ein. Keine umgedrehten und runtergefallenen Bilder, keine Blume die auf der  Fensterbank rumrutschte, keine Sachen verschwanden mehr um später wieder woanders aufzutauchen. Der kleine Quälgeist war weg und wir hatten wieder Ruhe.  

 

2003:

Ist kurz und knapp erzählt. Ich war zu dem Zeitpunkt bereits einige Jahre verheiratet hatte meine eigenen kleinen Qälgeister die mich auf Trab hielten.

Ich ging den Flur entlang zum Bad um die Wäsche aus der Maschine zu holen, als ich ein kichern aus dem Zimmer meines jüngeren Sohnes vernahm. Ich ging also zur Tür und machte sie auf, aber im Zimmer war niemand, denn meine Söhne waren zu dem Zeitpunkt noch im Kindergarten. Ich schüttelte meinen Kopf und wollte das Zimmer gerade verlassen als ich eine Bewegung neben dem Schrank bemerkte. Aber es war nur eine schemenhafte Figur zu sehen. Dann hörte ich nochmal das kichern und die Gestalt verschwand. Danach war nie wieder etwas dergleichen vorgekommen.

 

2008 0der 2009:

Sorry kann mich nicht mehr genau an das Datum erinnern.

Jedenfalls hatten Jörg und ich uns über paranormale Phänomene unterhalten, da er ja schon mehr Erfahrung auf diesem Gebiet hatte und ich halt einfach nur noch neugierig war was er schon so alles erlebt , gesehen oder gehört hatte. Er erzählte mir damals auch das er eine geraume Zeit bei einer Truppe war die auch Geistern und Gespenstern auf die Spur kommen wollten und wohl auch sind. Jedenfalls hatte mir Jörg schon das eine oder andere mal erzählt das es zu paranormalen Begegnungen kommen kann.  

Wie dem auch sei er hatte mir auch schon von seiner Begegnung mit einem kleinen Mädchen erzählt das ihm schreiend entgegengelaufen kam. Er konnte aber bis heute nicht klären wo das Mädchen herkam und warum es ihn verfolgte, er sagte ja auch das er die kleine schon eine geraume Zeit nicht mehr gesehen hatte.

Ich weiß nicht mehr ob Jörg schon schlief oder ob er ausser Haus war. Ich für meinen Teil jedenfalls saß vor dem Pc und spielte dort ein Onlinegame, aber wie jeder aus eigener Erfahrung weiß zwingt einen der zuviel getrunkene Kaffee dann doch mal zur Pause.

Ich gab im Teamspeak bescheid das ich kurz afk sei und stand auf um in Richtung Bad zu verschwinden. Ich ging zum Flur machte Licht an und zuckte zusammen. Da stand ein kleines Mädchen vor mir. ca. 8-10 Jahre alt ein weißes Kleidchen an ohne Schuhe und die langen dunklen Locken waren ziemlich zerzausst. Ich wollte Sie gerade ansprechen als Sie vor meinen Augen verschwand.

Als ich Jörg das am nächsten morgen berichtete schaute er mich erstaunt an und nahm mich in den Arm und flüsterte ganz leise:" Endlich, glaubt mir einer das die Kleine keine Einbildung ist." Dabei hatte ich erst die Befürchtung das er mir nen Vogel zeigen und mich auslachen würde.  

Seitdem ist bei Jörg auch wieder die Neugier auf das paranormale geweckt.

 

2010:

Auch hier kann ich nur sagen kurz und knapp.

Ich war der Meinung beobachtet zu werden, aber ich konnte nicht genau definieren wo es herkommt. Es war fast so als würde was auch immer sich durch die Wohnung bewegen kurz verharren und mich beobachten. Das ging über 2 -3 Tage so, danach war es wieder vorbei.

 

2015:

Ich hoffe das wir es irgendwann auch mal schaffen, wie die großen Team´s, paranormales mit Bildern, EVP´s oder Videoaufnahmen nachweisen zu können. Noch sind wir nur zu zweit und uns fehlt noch das passende Equipment, aber jeder fängt ja mal klein an.

 

Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig zu meiner Person und zu meinen Erlebnissen berichten. Manche Sachen waren schon recht schräg, aber ich habe gelernt damit zu leben und auch das ich manchmal eben als "Spinnerin" die an "Geister" glaubt gelte. Dazu sage ich nur :" Na und? Ich weiß was ich gesehen und gehört, gerochen und gespürt habe." Beweist das jetzt das ich Gaga bin? Ich denke nicht.  

 

 

 

© Copyright by Ghosthunter-Team-Ruhrpott 2015-2017